Tai Chi & Mentaltraining

Tai chi, das „chinesische Schattenboxen“, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt. Tai chi ist eine „innere Kampfkunst“ und beinhaltet wichtige geistige und meditative Aspekte.Es geht um die Wahrnehmung und Kontrolle des Energieflusses „Qi“. Das Praktizieren der inneren Kampfkunst verhilft dem Menschen dazu, Qi als Kraftquelle zu nutzen. Die einzelnen Übungen werden mit weich fließenden, langsamen Bewegungen ausgeführt. Der Körper befindet sich dabei immer in einer Haltung, in der die Körpermitte als Zentrum und Basis genutzt wird. Bereits nach kurzer Zeit lernt der Körper, diese zentrierte Haltung auch im Alltag oder Sport zu nutzen.

Ich habe eine Ausbildung zur Lehrerin für den Yangstil des Tai Chi absolviert und übe seit vielen Jahren regelmäßig, da es meine innere Ruhe und Ausgeglichenheit im täglichen Leben maßgeblich positiv beeinflusst.

Grundlage des Mentaltrainings ist die Erkenntnis,  dass Gedanken und Gefühle alle Funktionen des Körpers beeinflussen und umgekehrt auch das Befinden des Körpers unsere Gedanken und Gefühle beeinflusst.

Es gibt viele Formen und Varianten des mentalen Trainings, deren Wirkungsweisen auf diese Zusammenhänge basieren. Ein wichtiges Instrument des Mentaltrainings ist die Visualisierung. Mit diesem Mittel können im Körper und Gehirn auf verschiedenen Ebenen Veränderungen eingeleitet, Bewegungsabläufe optimiert und das Miteinander im sozialen Umfeld harmonisiert werden.

Das Tai Chi & Qigong und einige Formen des mentalen Trainings passen wie Zahnräder ineinander und ergänzen sich optimal. Beide Techniken fließen in nahezu alle Fachgebiete, mit denen ich mich beschäftige hinein.

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