Kaffeeklatsch

An einem Wintertag trafen sich Lena und Hanna, die Hauptpersonen Romane Auf Augenhöhe und  Liebe atmet Mut zu einem gemütlichen Kaffee in meinem Arbeitszimmer.

Hanna (sieht sich um): Wenn unsere Schöpferin uns schon zum Kaffeetrinken einlädt, hätte sie wenigstens mal  ihr Arbeitszimmer aufräumen können.

Lena (lacht): Die hat doch schon wieder den Laptop auf und tippt was neues. Stör sie bloß nicht.

Hanna: Nein, sonst müssen wir Angst haben, dass sie dieses Gespräch auch gleich wieder irgendwo veröffentlicht. 

Lena: Liebe Hanna, schön, das wir uns mal treffen. Ich habe deine Geschichte gelesen. Ganz schön spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen, bis ich es durch hatte.

Hanna: Liebe Lena, genauso ging es mir mit deiner Geschichte. Die ersten Stunden deiner Entführung müssen die Hölle gewesen sein.

Lena: Oh ja, das kannst du wohl sagen. So etwas möchte ich nicht noch einmal erleben.

Hanna: Ich habe mich gewundert, dass du diesen Schönling nicht einfach im Draht seinem Schicksal überlassen hast.

Lena (lacht): Ich war kurz davor. Aber wenn ich in der Situation abgehauen wäre, hätte ich nie die große Liebe gefunden.

Hanna: Das stimmt, aber zu dem Zeitpunkt wusstest du das noch nicht. Ich wäre weggerannt.

Lena (schüttelt den Kopf): Du warst viel mutiger als ich. Meine Jungs haben sich ja schon ziemlich schnell als nett geoutet.

Hanna: Ich wurde erst mutig, als ich die Polizistin kennengelernt habe. Lisa ist inzwischen eine meiner besten Freundinnen. Wir haben manche Flasche Wein geleert und (Kichern) sie hat viel über Simons Jugendsünden ausgeplaudert.

Lena (lacht): Raffiniert! Aber es stimmt nicht, dass du vorher nicht mutig warst. Dein ganzes Leben nach Dennis war ein einziger Beweis deines Mutes! Und wenn das auf diesem Volksfest, als du die Kinder gerettet hast, kein Mut war, dann weiß ich nicht, was Mut sein sollte.

Hanna (seufzt): Das war nur Reflex, hätte ich Zeit zum nachdenken gehabt, wäre ich weggelaufen, wie immer in meinem Leben. Du bist ganz bewusst das Risiko eingegangen, als du die Verbrecher gestellt hast. Hut ab! So etwas hätte ich nie gekonnt.

Lena (verdreht die Augen): Wenn ich gewusst hätte, wie es endet, hätte ich mir das nicht getraut. Ich war naiv und dumm. Du hast die ganze Zeit alle Risiken richtig eingeschätzt.

Hanna (seufzt): Bloß den Kerl nicht, der mir das alles eingebrockt hat.

Lena (verträumt): Unsere Männer waren nicht immer die vernünftigsten, aber die Liebsten.

Hanna (lacht): Stimmt, man muss aufpassen, dass sie keinen Umfug machen, aber man liebt sie trotzdem. Übrigens, dein Buchtitel passt super zur Geschichte.

Lena: Danke. Deiner auch. Du hast recht, nur wer mutig ist, gewinnt.

Hanna (verträumt): Ach ja, wenn Simon nicht diese Wut gehabt hätte, hätte er mich nie gesucht und dann würde ich mich bis heute mit viel zu wenig zufrieden geben.

Lena (kichert): Erotisch knistern tut ’s bei Euch ja genug.

Hanna (wird rot): Als ob ihr nur Händchen haltet!

Lena: Sag mal, was ist eigentlich mit Claire? Die hat ja auch genug erlebt mit ihrem Vater und seinen miesen Geschäften.

Hanna: Die ist inzwischen auch glücklich verliebt

Lena: Apropos verliebt, musstest du auch so viel mit unserer Autorin diskutieren? Bei meiner Geschichte hätte sie einige   private Einzelheiten auch weglassen können.

Hanna: Oh ja, da gab es bei uns auch lange Streitgespräche. Sie meinte immer, es muss alles so genau rein, damit der Leser mein Denken und Handeln richtig versteht.

Lena (stöhnt): Ja, ja, das hat sie zu mir auch immer gesagt.

Hanna: Ich möchte mal wissen, wie sie das fände, wenn ich über ihr Liebesleben so schreiben würde.

Lena (prustet): Meinst du die hat eins?

Autorin(SCHREIT): Das Tonband aus! Sofort!

Ach klei mi doch an Mors, Du Dösbaddel

BDSM Romantik auf norddeutsch

Wer Lust hat, Erotikromane mit Herz und Humor zu lesen und die norddeutsche Lebensart mag, ist mit der Romanreihe Hard & Love bestens bedient.

Fünf Brüder aus Amerika, einer heißer als der andere, erben einen Resthof an der Elbe, lassen sich im norddeutschen Flachland nieder und treffen auf Frauen, die ziemlich genau wissen, was sie wollen. Die dominanten Jungs aus den Staaten müssen sich ordentlich ins Zeug legen, um ihre Herzensdamen zu eroben, bevor sie sie mit Genuss über ihre Knie legen dürfen.

Sich selbst nicht so ernst nehmen, echte Freundschaft und kompromisslose Liebe, Toleranz und Freude am Leben, erlaubt ist, was Spaß macht. Wer dem zustimmt, wird an den Romanen der Hard & Love Reihe seine Freude haben.

Überall im Buchhandel als Prints oder Ebooks erhältlich

Protagonisten, nicht immer pflegeleicht …

Viele Leute glauben, Liebesromane zu schreiben, wäre ein lockerer Job. Man setzt sich gemütlich hin, beginnt zu träumen und ganz nebenbei tippt sich die Geschichte von alleine.

So ist es aber nicht. Ein Autorenleben kann manchmal ganz schön stressig sein … beispielsweise wenn der Tag so beginnt:

Protagonist tippt auf den Laptop: „Schreibst du heute endlich weiter an meiner Geschichte?“

Autorin: „Ich muss erst Buchführung machen und einkaufen. Wäsche waschen ist auch überfällig.“

Protagonist: „Aber ich will sie endlich in meinem Bett.“

Protagonistin genervt stöhnend zur Autorin: „Geh an Deine Buchführung.“

Protagonist zur Protagonistin: „Willst du etwa nicht in mein Bett?“

Protagonistin seufzend: „Nein.“

Autorin reißt die Augenbrauen hoch. „Was? Du willst meinen Plot durcheinanderbringen?“

Protagonist nickt Protagonistin zu. „Da siehst du was Du anrichtest, jetzt kann sie heute Nacht nicht schlafen.“

Protagonistin: „Dann hätte sie mir einen charmanteren Kerl aussuchen müssen.“

Autorin verdreht die Augen. „Ich gehe jetzt Buchführung machen.“

Protagonist: „Schreibst Du sie mir dann heute Nachmittag in mein Bett?“

Autorin: „Vielleicht.“

Protagonistin: „Ich fände besser, wenn ich im nächsten Kapitel noch einen Typen kennenlerne und dann eine Entscheidung treffen darf.“

Protagonist an Autorin: „Du hörst ja wohl hoffentlich nicht auf sie.“

Autorin: „Das wäre vielleicht eine nette Episode am Rande.“

Protagonistin: „Oh ja, einen Millionär bitte, in Anzug und weißem Hemd und braungebrannt muss er sein.“

Protagonist an Protagonistin: „Du hast sie doch nicht mehr alle. Wenn sie so einen reinschreibt, steige ich aus.“

Protagonistin: „Hey, Autorin! Wo rennst Du denn hin?“

Der Kampf ums Facebook Like

Liebe Kollegen / Kolleginnen,

liebe Leser / Leserinnen, liebe Freunde und Freundinnen,

wir Schreiberlinge machen Werbung auf  Facebook, um Lesern und Leserinnen unsere Bücher zu zeigen. Und wir alle haben Existenzängste, denn das böse Facebook schränkt bekannterweise ständig die Reichweite ein, um uns alle zu ärgern. Also muss man sich doch gegenseitig alles liken, was nur zu liken geht, damit wir wenigstens das Gefühl haben, sichtbar zu sein, in dieser großen imaginären Internetwelt.

Bei mir sieht die Rechnung so aus:

Ich habe 1028 Freunde (auf facebook, nicht in echt). Wenn die alle einmal am Tag etwas posten, muss ich 1028 Posts lesen. Viele davon posten aber mehrmals, so komme ich locker auf gefühlte 3000 Posts.

Nebenbei habe ich noch ein paar interessante Seiten abonniert, auf denen auch regelmäßig etwas geschrieben wird und natürlich bin ich Mitglied in einigen Gruppen, von denen ich die Beiträge diverser anderer Mitglieder zu sehen bekomme.  Alles in allem müsste ich mehrere Stunden am Tag vor dem Facebookbildschirm verbringen, um alles zu sehen und zu liken, was auf meinem Monitor erscheint.

Hinzu kommt: Facebook merkt sich, was ich like und zeigt mir daraufhin die Informationen, von denen es aufgrund meiner vorherigen Likes annimmt, dass ich sie sehen möchte. Das ist Manipulation. Es verändert meine Sicht auf die Welt.

Das finde ich doof, denn ich entscheide ganz gern selbst, was ich sehen und denken möchte.

Viele Freunde posten Informationen, die mich gar nicht interessieren, deswegen habe ich sie nicht mehr abonniert. Freunde von mir interessiert vielleicht gar nicht, was ich zu sagen habe, deswegen haben sie mich nicht abonniert. Vermutlich bin ich mit einigen Leuten „befreundet“ und wir hören gegenseitig nichts voneinander, weil wir uns nicht abonniert haben, weil wir uns gar nicht füreinander interessieren.

Ganz schön tüddeliger Schwachsinn, das ganze System, oder?

Wenn ich also Eure Beiträge nicht kommentiere oder like, habe ich sie vermutlich ganz einfach nicht gesehen.

Ihr kennt das? Ihr postet genau aus dem Grund die gleichen Inhalte fünfzig mal am Tag? Damit ich sie auf jeden Fall zu Gesicht bekomme? Euch habe ich eventuell nicht mehr abonniert, weil ich Eure immer gleichen Posts so oft gesehen habe, dass ich von meinen anderen Freunden kaum noch was auf den Bildschirm bekam.  Tut mir leid.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Ihr einen Roman gelesen habt, der Euch gefiel, bitte hinterlasst eine kurze Bewertung auf Eurem Kaufportal und erzählt im ganz normalen Leben euren echten Freunden von diesem Buch, wir Autoren danken es Euch.

Herzlichst

Sara-Maria Lukas

Empfehlenswerter Ideenreichtum / Für alle, die schreiben oder es wollen

Ein Seminarbericht

Vor fünfzig Jahren hatten Autoren viel weniger Möglichkeiten, ihre Werke zu veröffentlichen, als heute in Zeiten des Ebooks, Selfpublishings und Drucks „on demand“. Kleinverlage schießen wie Unkraut aus dem Boden und täglich werden Veröffentlichungen auf den Markt „geschleudert.“

Der Autor/ die Autorin droht, in der Masse unterzugehen, wenn er/sie nicht dafür sorgt, wahrgenommen zu werden, und die Basis hierfür ist, bestmögliche Qualität zu veröffentlichen.

Für Autoren gibt es keine Ausbildungsordnung wie in anderen Berufen, man fängt in der Regel einfach irgendwie an. Umso wichtiger ist die eigenverantwortliche Fortbildung.

Ich habe ein Seminar besucht, das ich für diese Zwecke dringend jedem Schreibfanatiker empfehlen kann.

Als Dozenten fungierten Thomas Finn, Boris Koch, Markus Heitz und Sina Beerwald, alles Autoren, die seit vielen Jahren bei den großen Publikumsverlagen erfolgreich ihre Bücher veröffentlichen und somit neben ihrem Fachwissen einen großen Erfahrungsschatz als Brancheninsider weitergeben können.

Neben Informationen rund um die Veröffentlichung und das Marketing wurde vor allem eins klar: Das Wichtigste, um Erfolg zu haben ist solides Handwerk. Das Zweitwichtigste für den Erfolg ist, solides Handwerk anzuwenden und das Drittwichtigste ist Disziplin und Kontinuität.

Die Arbeitsweisen der Autoren variieren. So lieferten sich auch in diesem Seminar die Bauchschreiber ein höchst amüsantes „Gefecht“ mit den Plotkonstrukteuren. 

Jeder muss seinen eigenen, persönlich richtigen Weg finden, aber Voraussetzung hierfür ist: Umfassendes Wissen über bestmögliches Handwerk, denn egal ob aus dem Bauch heraus oder auf dem Papier konstruiert, wenn der Aufbau des Romans Mängel hat, ist er nicht lesenswert.

Die Dozenten gaben uns wertvolle Informationen über alles, was für Autoren wichtig ist. Es ging um Begriffe und Schlagworte, wie „Show it, don’t tell it“, um Stuktur und reisende Helden, um Figuren und Welten, dem Stellenwert der Genrezuordnung, der Recherche, dem Marketing, dem Anschreiben an Verlage, den berühmten Pitch und das aussagekräftige Exposé, um nur einige zu nennen.

Während der Pausenzeiten standen die Dozenten unermüdlich jedem Teilnehmer für individuelle Fragen zur Verfügung, was keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist.

Obwohl ich zu Beginn meiner Autorentätigkeit Fortbildungen absolviert habe und es gewohnt bin, autodidaktisch zu lernen und nun bereits hauptberuflich Romane veröffentliche, bot dieses Seminar mir einmal mehr wichtigen Input über meinen Beruf, das mich wieder ein gutes Stück weitergebracht hat.

Ich empfehle dieses Seminar jedem, der ernsthaft die Schreiberei zu seinem Beruf machen will. Die Inhalte, sowie das in jeder Weise sehr liebevoll gestaltete Drumherum der Gastgeberinnen waren absolute Spitze.

Vielen Dank an Sonja Rüther, Nicole Zöllner und alle anderen.

PS: Ich habe dieses Seminar als ganz normale Teilnehmerin gebucht und bezahlt. Dieser Beitrag enthält meine subjektiven Eindrücke und ist keine bezahlte Werbung. Im Internet ist dieses Seminar hier zu finden:

https://www.ideenreich-kreativhof.de/seminare-workshops/grundlagen-des-professionellen-schreibens/